Expertentreffen zur Holocaust-Bildung

Internationales Treffen in Berlin, März 2019

Dieses Treffen brachte 50 Teilnehmer aus 16 Ländern im Februar/März 2019 in Berlin zusammen, um Erfahrungen zwischen Bürgern, Pädagogen und erfahrenen Experten auszutauschen, die sich stark in der Bewusstseinsbildung für das Holocaust-Gedenken engagieren, sowie um eine langfristige Vernetzung zwischen Roma-, jüdischen, Anti-Rassismus- und anderen Jugend- und Menschenrechtsorganisationen voranzutreiben. Zu den Ergebnissen gehörten die Entwicklung eines pädagogischen Curriculums und eines Ablaufplans bezüglich des Erinnerungstages am 2. August,das Ausarbeiten von politischen Empfehlungen und eine Auswahl von Handlungsempfehlungen von Partnern. Zu den Aktivitäten gehörten ein Treffen mit dem deutschen Sonderbeauftragten für das Holocaust-Gedenken, Besuche und Überlegungen zu den Holocaust-Gedenkstätten in Berlin sowie Treffen mit verschiedenen Akteuren (Stiftung EVZ, Bildungsforum gegen Antiziganismus, ERIAC).

Veranstalter
Die Internationale Konferenz wurde organisiert von der breiten Partnerschaft von ternYpe International Roma Youth Network, Zentralrat Deutscher Sinti und Romaund dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma.

Finanzierung und Unterstützung
Die Konferenz wurde vom Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" der Europäischen Union im Rahmen des Projekts "Von der Erinnerung an den Roma-Holocaust zu einem europäischen Versöhnungsprozess" kofinanziert.

 



Politik-Empfehlungen: Vom Gedenken zur Versöhnung

Dieses Strategiepapier "Von der Erinnerung zur Versöhnung: Empfehlungen zur Bekämpfung von Antiziganismus" fördert einen umfassenden Ansatz zur Bekämpfung von Antiziganismus in all seinen Dimensionen und Erscheinungsformen. Es bietet einen Leitfaden zur Bekämpfung von Antiziganismus, der für die Entwicklung des EU-Rahmens für die Zeit nach 2020 und der erneuerten nationalen Roma-Politiken genutzt werden kann. Es legt einen starken Fokus auf eine historische Perspektive, auf die Erinnerung und Anerkennung des Holocausts an Sinti und Roma und den Ansatz für einen "Wahrheits- und Versöhnungsprozess".

Folgetermin: Internationale Konferenz "From Remembrance to Reconciliation" 
Diese Konferenz Mitte März 2019 in Brüssel stärkte den Koalitionsbildungsprozess der Allianz gegen Antiziganismus (mit über 75 Teilnehmern aus 16 Ländern) und das Eintreten für Anerkennung und Versöhnung. Die Konferenz wurde zu einem wichtigen Bezugspunkt, um "Wahrheits- und Versöhnungsprozesse" voranzutreiben, die als Empfehlung des strategischen EU-Roma-Rahmens der Europäischen Kommission für Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe für 2020-2030 angesprochen wurden. Mehr erfahren >>

Folgetermin: Dikh He Na Bister Youth Initiative („Schau hin und vergiss nicht“ in Romani) - Anlässlich des Europäischen Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma am 2. August mobilisiert die Initiative jedes Jahr tausende junge Sinti und Roma, wie auch Nichtangehörige der Minderheit aus ganz Europa - um die Erinnerung, Anerkennung und Aufklärung über den Völkermord an Sinti und Roma weiter zu fördern. Mehr erfahren >>

Folgetermin: Internationale Konferenz "Ist Auschwitz nur am schlafen?" 
Die internationale Konferenz mit dem Titel "'Is 'Auschwitz only Sleeping?' Sinti and Roma Narratives after the Holocaust" fand am 31. Juli und 1. August 2019 im Auditorium Maximum der Jagiellonen-Universität in Krakau statt. Mehr erfahren >>

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